Stolpersteine

Auf dem Weg zu einer eigenen Website oder einem Blog treffen die Kursteilnehmer bisweilen auf ein paar Stolpersteine. Die Teilnehmer an der Senioren-Universität müssen einige Hürden überwinden, um das Kursziel zu erreichen. Vier Hürden aufgrund der bisherigen Erfahrung:

MyBlog erstellen

  1. Das Arbeiten mit dem Webbrowser.
    Die Senioren sind sich normalerweise gewohnt, mit einem Browser zu arbeiten — unserem wichtigsten Werkzeug, sei es Firefox, Internet Explorer, Safari oder Chrome. Schon mehr Mühe haben sie, gleichzeitig mehrere Browser-Fenster offen zu halten und zu bewirtschaften. Da die Teilnehmer ständig mit einem Browser arbeiten, wäre es vorteilhaft, wenn sie mit den Browser-Tabs vertraut sind (gleichzeitiges Arbeiten mit verschiedenen Fenstern und Zoom-Faktoren).
    Beispielsweise öffnen wir ein Fenster für das Dashboard, also die Administrations-oberfläche, ein eigenes Fenster für den publizierten Blog-Artikel, sowie vielleicht noch ein Fenster für den Zugriff auf die eigene Mailbox (für die Aktivierung der Website).
  2. Die lieben Passwörter.
    Für die Lektionen ist unerlässlich, dass die angemeldeten Teilnehmer ihr Mail-Passwort mitbringen, weil WordPress an die jeweilige Mailadresse eine Aktivierungsmeldung schickt (-> Mailadresse genehmigen). Für den Zugriff auf ihre Mailbox müssen die Senioren ihr eigenes Mail-Passwort kennen. Soweit so gut; aber es liegt in der Natur der Menschen, sein Passwort ausnahmsweise zu vergessen (errare humanum est).
    Zusätzlich müssen wir ein Passwort für den Zugriff auf unser Dashboard definieren, also unser WordPress-Passwort, das sich vom Mail-Passwort unterscheiden kann. Die letzten paar Kurse haben gezeigt, dass die Kursleiter genügend Zeit für verwechselte, ungültige, verlorene und vergessene Passwörter einplanen sollten. Einige Digital Immigrants stehen generell auf Kriegsfuss mit Passwörtern.
    Mehr und mehr wird wichtig, dass die meisten Kursteilnehmer heute ein Smartphone haben, wo sie ihre Mailaccounts bereits registriert haben und somit den WordPress Blog mithilfe ihres Smartphones verifizieren lassen können. Dies ist doch ein Fortschritt.
  3. WordPress-Einstellungen.
    Meist dauert es ein Weilchen, bis die Kursteilnehmer alle Einstellungen so gewählt haben, wie sie möchten, vor allem die deutsche Sprache statt Englisch. Dabei müssen zwei Einstellungen vorgenommen werden: einmal sollen die Artikel und Seiten auf Deutsch veröffentlicht werden, zum zweiten müssen wir die Sprache der Bedieneroberfläche zusätzlich in unserem Profil einstellen.
    Demgegenüber macht der Umgang mit der Administrationsoberfläche, dem Dashboard, und das Arbeiten mit dem WordPress-Editor erfahrungsgemäss weniger Mühe. Nachdem die Senioren im Dashboard das empfohlene Design eingestellt haben, kann’s losgehen. Die Knöpfe der Kommando-Leiste sind weitgehend selbsterklärend. Allerdings funktionieren die Knöpfe des visuellen Editors nicht genau gleich wie bei einem bekannten Office-Programm. Im Internet bestimmt normalerweise der Leser, nicht der Autor, die Dinge wie z.B. Schriftgrösse. Der Kunde ist König. Die Accessibility ist wichtiger als die geniale Idee des Grafikers. Der Blogger sollte die Schriftgrösse in seinem Beitrag nicht fixieren. Die Zwischentitel werden automatisch grösser gesetzt.
  4. Datenschutz.
    In jüngster Zeit gibt es immer wieder Kursteilnehmer, die nichts veröffentlichen, sondern nur üben und sich das Know How aneignen möchten. Die Senioren sind hellhörig und vorsichtig geworden. Eine Folge der aktuellen Datenschutz-Problematik ? Für einige Senioren ist es sehr wichtig, dass sie ihren Blog nach dem Kurs wieder löschen können, da sie die Senioren-Universität nur zur Schulung besucht haben. In früheren Kursen haben die Schüler immer wieder Fragen zur Datenschutz-Problematik gestellt. Wichtig ist ihnen wie sie vermeiden können, im Internet Spuren zu hinterlassen.
    Allerdings sind wir uns bewusst, dass der Zweck einer Homepage und eines Blogs normalerweise die weltweite Publikation ist. WWW = World Wide Web.
    Die Seniorenuni empfiehlt, Youtube-Videos nicht im Beitrag einzubetten, sondern nur zu verlinken, sodass der Leser selber entscheiden kann, ob er ein Video anklicken will oder nicht. Beitrag — https://schreib1buch.com/2015/11/29/datenschutz/

Schreiben auf Tablet

Immer mehr merken wir, dass die Senioren nicht nur den Browser kennen, sondern teilweise auch mit der Nutzung von Tablets oder Smartphones (z.B. iPad zum Schreiben) bestens vertraut sind. Das WordPress-App ist im Grunde der Nachfolger des Webbrowsers, wobei ein App zuerst heruntergeladen werden muss (download). Die Benutzerschnittstelle ist sehr einfach und im Vergleich zur Browser-Version eher aufgeräumt, bietet dafür aber nicht alle Optionen.
Beitrag — https://schreib1buch.com/2016/06/05/im-zug-durch-europa/ (->Bloggen unterwegs)

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Über petervollenweider

Winterthurer der 68er Generation. Kurs: "Eine eigene Homepage mit WordPress"
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