Im Zug durch Europa und Bloggen

Die Sommerferien nahen.

Im Juni 2016 ist das neue Gotthard-Loch, der längste Eisenbahn-Tunnel der Welt, eingeweiht worden. Der Tunnel verbindet nicht nur die Deutschschweiz und das Tessin, sondern auch die Rheinschiene mit der Lombardei. Die europäischen Staatschefs loben das Jahrhundertwerk in den höchsten Tönen.

Renzi, Schneider-Ammann, Merkel und der franz. Präsident im Gotthard

Renzi, Schneider-Ammann, Merkel und der franz. Präsident im Gotthard

Auch der österreichische Bundeskanzler Kern ist anwesend, sodass alle Nachbarstaaten der Schweiz vertreten sind. Die Welt anerkennt, dass der Kostenrahmen und die Termine eingehalten worden seien. Die Vorlaufzeit für die direkte Demokratie war jedoch beträchtlich. Und im Parlament wurde lange diskutiert, ob neben dem Gotthard auch noch der Lötschberg-Durchstich im Rahmen der NEAT notwendig sei. Die „helvetische Verzögerung“ zählt zu den Entscheidungskosten der direkten Demokratie. Das Werk ist durch und durch europäisch. Bauherrin ist die Schweiz, die Projektleitung ist swiss made. Die Mineure, welche die Arbeit schliesslich leisten, kamen aus Deutschland, Italien, Oesterreich usw. Die vier Bohr-Ungetüme sind in Süddeutschland bereitgestellt worden (Firma Herrenknecht) und die Weichen stammen aus Oesterreich. Auch französische Firmen haben mitgemischt. Ein erfolgreiches Grossprojekt hat immer viele Mütter und Väter.

Der Beitrag weist auf das WordPress App für Tablets hin – „Bloggen unterwegs“, siehe ganz unten.

Ein im Blog eingebettetes Youtube-Video: Gotthard-Tunnel durchfahren

Reisen mit der Bahn = Freiheit

Die Pubertät ist durch einen unbändigen Freiheitsdrang gekennzeichnet. Mit 16 Jahren in den Sommerferien kündigte ich meinen Eltern hinterlistig an, mit dem Fahrrad zu einem Schulkollegen im Bünderland zu fahren. Mein Ziel lag jedoch weit jenseits der Landesgrenze, als ich mich Richtung Sargans (Kanton St. Gallen) aufmachte. Kurz vor der österreichischen Grenze nutzte ich ein praktisches Angebot der Schweizerischen Bundesbahnen und gab mein Fahrrad auf, zurück nach Winterthur. Per Autostopp schaffte ich es über den Arlbergpass und bis über Innsbruck und Salzburg hinaus, Hall im Tirol und dann Mondsee. Die Strecke gegen Osten war neu und aufregend. Das Reisen passte perfekt zur unruhigen Lebensphase. Nun profitierte ich vom Transportangebot der OeBB, das wie in allen unseren Nachbarländern für die 2. Klasse relativ günstig ist. Das Reisen mit der Bahn habe ich als romantisch und frei machend empfunden. Berührt durch Fluss und Strom, Wald, Nacht, Fernweh. Nur dunkel erinnere ich mich an den alten Hauptbahnhof in Linz (viele Jahre später staunten wir dann über den modernen Neubau).

Das Ziel war Wien, wo ich in einer Jugendherberge in Hütteldorf Unterschlupf fand. Zum ersten Mal in einer wirklich grossen Stadt, die in einer anderen Klasse spielt! Zürich hat weder Ring noch Stern, und schon gar kein Schloss mit 1000 Räumen. Wien war die Millionenstadt des jugendlichen Schweizerleins. In den nächsten paar Jahren sollten die europäischen Nachbarn München, Mailand, Berlin und Paris folgen, da von Zürich aus die Züge in alle vier Himmelsrichtungen rollen.

Bloggen unterwegs

Immer wenn unterwegs das Internet zur Verfügung steht, können wir auf dem Tablet den neuen visuellen Editor (von Automattic) oder das WordPress App verwenden — zum Beispiel im Zug oder auf einem Rheinschiff (ausser wir fahren gerade unter einer der vielen Autobahnbrücken durch). Der neue Editor und das WordPress App sind mit blauen Farbtönen versehen. Im Gegensatz zum klassischen WordPress-Editor ist der neue Editor jetzt zum Standard geworden, falls wir mit dem Browser (ohne App) arbeiten möchten. Aber das App wird immer populärer. Das WordPress-App muss natürlich zuerst auf das Endgerät zugeladen werden.

Beitrag bearbeiten mit App

Beitrag bearbeiten mit App

Das App zeichnet sich durch eine sehr einfache Bedienung aus. Die visuelle Ansicht wird auch als WYSIWYG bezeichnet = What You See Is What You Get. Zum Schreiben und Bearbeiten eines Beitrags braucht man keine Informatik-Ausbildung. Ein Blogger muss lediglich Text und/oder Bild einfügen, sowie einen Link oder eine Aufzählung hinzufügen können. Einfache Fingerbewegungen genügen… Normalerweise ist es nicht erforderlich, in den Quelltext (html) umzuschalten, da wir ja nicht programmieren wollen. Ein Profi könnte aber trotzdem in den Quelltext umschalten, wenn er unbedingt mit Hypertext-Tags arbeiten möchte.

Beitrag: WordPress App für Tablets

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Über petervollenweider

Winterthurer der 68er Generation. Kurs: "Eine eigene Homepage mit WordPress"
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Eine Antwort zu Im Zug durch Europa und Bloggen

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