WordPress App für Tablets

Wir haben gesehen, dass die Senioren zum Schreiben normalerweise den PC mit Tastatur, Maus und Webbrowser bevorzugen, weil sie sich den Umgang mit Laptop oder Notebook gewohnt sind und gerne die Maus zum Kopieren und Einfügen verwenden (Copy&Paste). Auf einem breiten Bildschirm lassen sich die Schriften am besten anpassen sprich vergrössern. Trotzdem ist es den ü60-Rentnern möglich, unterwegs zu bloggen und auf einem Tablet zu schreiben, sei es auf einem Apple iPad oder Android-Tablet. Dazu gibt es zwei Varianten:

  1. Schreiben mit dem Webbrowser und dem neuen WordPress-Editor von Automattic, „Beep beep boop“ genannt, z.B. mit Safari auf dem iPad von Apple. Matt von wordpress.com hat diesen Editor für Tablets optimiert.
  2. Herunterladen des kostenlosen WordPress App vom Play Store (Google), App Store oder iCloud (Apple) auf das Tablet und Schreiben mit diesem App.

Dieser Beitrag zeigt Ihnen ein paar Screenshots von WordPress App Version 4 auf dem iPad.

Das WordPress App auf dem iPad

Wer viel unterwegs ist, dürfte dankbar sein für diese Möglichkeit, auf dem Tablet zu schreiben. Die Benutzerschnittstelle ist sehr einfach und im Vergleich zur Browser-Version eher aufgeräumt, bietet dafür aber nicht alle Optionen, die auf dem Laptop/Notebook im visuellen Editor (Back-End) verfügbar sind. Das App gibt es nicht nur für das Tablet, sondern auch für die Smart Phones — letzteres eher für den Notfall oder digitale Masochisten. Wie bereits erwähnt müssen wir das WordPress-Programm zuerst auf unser Tablet herunterladen (im Gegensatz zur Back-End Vollversion). Die Liste unserer Blog-Beiträge präsentiert sich dann wie folgt:

WordPress App for iPad

WordPress App for iPad

Ein einzelner dieser Beiträge kann nun bequem mit einfachen Fingerbewegungen bearbeitet werden. Das Antippen des Plus-Symbols (+) erstellt einen neuen Beitrag. Und wie sieht nun das Editieren eines Beitrags aus?

WordPress Editor for iOS

WordPress Editor for iOS

Das Schreiben ist einfach, auch wenn im Text ein paar wenige html-Tags auffallen, da der Quelltext angezeigt wird. Die wichtigsten Funktionen sehen wir in der Kommandoleiste oberhalb der Tastatur, also folgende sieben Knöpfe:

  • Fettschrift
  • Kursivschrift
  • Unterstreichen
  • Durchstreichen
  • Link einfügen (der Link ist das typische Hypertext-Element einer Webseite)
  • Zitat
  • Weiterlesen-Tag empfohlen! “More Tag”

Sowohl Unterstreichen als auch Durchstreichen werden am Kurs nicht empfohlen — ganz im Gegensatz zum Weiterlesen-Tag. Leider fehlen die Knöpfe für die Listen und die Absatzformate (Zwischentitel).

html-Tags

Die html-Tags im Text sind durch spitze Klammern gekennzeichnet. Jedes Tag wird zwingend durch ein End-Tag geschlossen. Das in meinen Augen wichtigste Tag <h2> steht für einen Zwischentitel und dient dazu, den Text etwas zu strukturieren; der Zwischentitel ist nichts anderes als ein empfohlenes Absatzformat. Dasselbe gilt für die Listen <ol> und <ul>, die für die nummerierte und die ungeordnete Liste stehen. Damit lassen sich Texte gut gliedern.

Natürlich unterstützt das WordPress App auch das Hinzufügen und Einbetten eines Bildes, ferner die Beitrag-Vorschau und eine Aufruf-Statistik. Aber im Normalfall schreiben die Senioren ihre Beiträge und Seiten am Computer zuhause, wo sie ihren bevorzugten Webbrowser fahren, z.B. Firefox, Internet Explorer oder Safari. Im visuellen Editor des classic-modus sind keine html-Kenntnisse erforderlich, weil die html-Tags automatisch erzeugt werden. Auf Wunsch kann der Quelltext angezeigt werden.

Im Vergleich: derselbe Beitrag im neuen Tablet-Editor von wordpress.com (Beep beep boop)

WordPress App 4.8

Ende Februar 2015 ist das WordPress App 4.8 herausgekommen, das neben dem html-Editor neu auch einen visuellen Editor anbietet. Betrachten Sie folgenden Screenshot, der die visuelle Texteingabe mit den Knöpfen zeigt:

App 4.8

WordPress App 4.8 im visuellen Eingabemodus (iPad)

Direkt oberhalb der Tastatur sehen wir folgende Funktionsknöpfe:

  • Bild hinzufügen
  • Fettschrift
  • Kursivschrift
  • durchgestrichen (nicht empfohlen)
  • Link hinzufügen
  • ungeordnete Liste
  • nummerierte Liste
  • Zitat
  • auf html-Modus umschalten!

Wir registrieren, dass die neue App-Version schon mehr Knöpfe bietet als bisher, vor allem den Link und die Listen, die dazu dienen, einen Text zu strukturieren (empfohlen). Zudem fällt der html-Knopf auf, mit dem wir in den Quelltext umschalten können. Auf den html-Modus können wir noch nicht ganz verzichten, da der Funktionsumfang des visuellen Editors gegenüber der Desktop-Version im Browser (back-end) immer noch beschränkt ist. So müssen wir die Zwischentitel nach wie vor mit dem <h2>-Tag im Quelltext kennzeichnen. Aber wenn wir unterwegs sind, dürfen wir trotzdem von der neuen Version profitieren, um auf dem Tablet einen Beitrag zu schreiben oder modifizieren.

WordPress App 4.8 auf einen Blick: wie in der Desktop-Version können wir also zwischen dem Quelltext (html) und dem WYSIWYG-Modus (What You See Is What You Get) hin und her schalten.

Beispielsweise ist das Stilmittel des Zitats durch das Tag <blockquote> gekennzeichnet.

Das App enthält also eine abgespeckte Editor-Version. Das sieht man auch daran, dass beim Copy&Paste die Formatierungen nicht übernommen werden.


Tagi: Über 50 und gut situiert – das ist der Schweizer Tablet-Nutzer

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Über petervollenweider

Winterthurer der 68er Generation. Kurs: "Eine eigene Homepage mit WordPress"
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5 Antworten zu WordPress App für Tablets

  1. petervollenweider schreibt:

    Zur Zeit kann man ein Apple iPad für Fr. 500.– kaufen, ein Android Tablet bereits für Fr. 100.– (1 Euro = 1 CHF)

  2. petervollenweider schreibt:

    Ende Februar 2015 ist das WordPress App 4.8 herausgekommen, das neben dem html-Editor auch einen visuellen Editor anbietet. Werde diesen Editor noch genauer anschauen…

  3. petervollenweider schreibt:

    Wenn wir uns beim Schreiben vertippt haben, dann können wir auf dem iPhone und dem iPad das Vergrösserungsglas nutzen, manchmal “Lupe” genannt. Dieses hilft, den Cursor an der richtigen Stelle zu platzieren, um den Text zu korrigieren…

  4. Pingback: Im Zug durch Europa und Bloggen | Kurs für Senioren

  5. Pingback: Glossar der Seniorenuni | Kurs für Senioren

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