Der Browser als unser Tor zur Welt

Der Webbrowser als universelles Wörterbuch und Lexikon: das FENSTER ZUR WELT! Diese Browser tragen so phantasievolle Namen wie Firefox (Rotfuchs oder Feuerfuchs), Opera, Safari und Internet Explorer (Entdecker) und ermöglichen uns, die Suchmaschinen zu nutzen, die für mich unbezahlbar sind, wenn auch manchmal zeitfressend. Google ersetzt den Schreibenden die gute alte Bibliothek. Es gibt nichts, das es im World Wide Web nicht zu finden gäbe. Nur muss man viel Spreu vom Weizen trennen. Ein Personal Computer ohne Webbrowser ist in unserem Alltag undenkbar. Zu wichtig ist der Browser geworden, weil immer mehr Dienste und Freizeitaktivitäten (Webmail, Webauftritt, Suche, Bloggen, Facebook, Wikipedia, Datenbanken usw.) auf einem Webbrowser basieren. Aber was ist der Browser überhaupt? In unserem alten Glossar steht: „Der WWW-Browser ruft Informationen auf einem WWW-Server ab. Die Resultate dieser Abfrage werden an den Browser zurückgeschickt, welcher die erhaltenen Daten aufbereitet und am Bildschirm darstellt. Das Auffinden von Dokumenten in einem Informationsbestand erfolgt auf der grafischen Benutzeroberfläche durch ein Anklicken eines Links (man spricht auch von Hyperlink). Dieses einfache Navigieren reicht für das Recherchieren im Datenbestand aus; zusätzlich unterstützt der WWW-Browser auch die Eingabe von Suchbegriffen, z.B. beim Suchen einer Telefonnummer oder E-Mail-Adresse“. Moderne Browser unterstützen auch Videos und Radiosendungen (immer am Sonntag Abend höre ich Country Music mit dem Browser auf dem iPad).

Viele Senioren besitzen ein Notebook und surfen fleissig. Die Senioren sind sich normalerweise gewohnt, mit einem Browser zu arbeiten — unserem wichtigsten Werkzeug, sei es der Rotfuchs, Internet Explorer, Safari oder Chrome. Im Kurs brauchen wir nur einen Browser und keine anderen Ressourcen auf dem PC, da der WordPress-Dienst Internet-basiert ist. WordPress.com schreibt: „Für das beste WordPress.com-Erlebnis empfehlen wir die Verwendung von Mozilla Firefox oder Google Chrome.“. Aber auch die Browser von Apple oder Microsoft sind ok. Viele Senioren kennen und nutzen den Internet Explorer von Microsoft. Die Apple Fans schwören natürlich auf den Safari.

Register oder Browser-Tabs

Die Reiter oder Register ermöglichen es, gleichzeitig mit verschiedenen Fenstern zu arbeiten. Die Kursleiter zeigen, wie Sie ein neues Browser-Fenster öffnen können (Neue Registerkarte mit ctrl-t). Seit 2006 hat praktisch jeder bekannte Browser eine integrierte Unterstützung für Browser-Tabs (Microsoft erst mit dem Internet Explorer 7). Idealerweise sind die Kursteilnehmer gewohnt, mit Browser-Tabs zu arbeiten.

Browser-Tabs oben

Drei Browser-Tabs oben (Firefox)

Sie sehen oben die drei Tabulatoren direkt unterhalb der Menuleiste: Post-Eingang „Eingang“ sowie zwei verschiedene Blogs. Der erste Tab greift auf eine Mailbox zu, der zweite Tab zeigt beispielsweise einen Blog an, und im dritten Tab möchten wir vielleicht einen Artikel schreiben. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie den Internet Explorer, den Rotfuchs oder einen anderen Browser verwenden… Es ist ein Kinderspiel, mit einem Klick von einem Register in ein anderes zu wechseln. Selbstverständlich können Sie auch Text von einem Tab in einen anderen kopieren — siehe „Cut and Paste“ Methode im Juli-Beitrag „Maus-Klick oder Touch Screen?“. Dabei werden die Daten via die Zwischenablage verschoben.

Die wichtigsten Tastenkombinationen

Die wichtigsten Browser-Funktionen können nicht nur über das Menu, sondern auch über die Tastatur ausgelöst werden:

ctrl-c und ctrl-v
Copy and Paste, Bearbeiten-Menu: Kopieren und Einfügen
ctrl-t
Datei-Menu: Neues Fenster, d.h. Registerkarte öffnen (tab)
ctrl-F5
Browser Refresh, aktuelle Seite neu laden
ctrl-+
Ansicht-Menu: Schrift vergrössern

Diese Tastenbefehle funktionieren bei den meisten Browsern, auch beim neuen Chrome. Auf dem Tablet hingegen gibt es keine ctrl-Taste; ein doppeltes Antippen (double tap) vergrössert oder verkleinert dort eine Textspalte.

Copy and Paste

Mit Copy&Paste oder Cut&Paste profitieren die Kursteilnehmer von einer Errungenschaft der modernen Textverarbeitung, weil damit Textblöcke beliebig umgestellt werden können. Mit “Copy and Paste” kann natürlich auch Text aus einem anderen Dokument eingefügt oder importiert werden, zumal die Zwischenablage heutzutage sehr gross ist. Probieren Sie ein Mail oder einen Kommentar aus dem Internet zu importieren! Es kommt dazu, dass beim Text-Import aus MS Word auch die meisten Formatierungen übernommen werden, so z.B. Listen, Links, Zwischentitel und sogar Tabellen. WordPress kennt somit keinen Knopf für den Word-Import, das Copy&Paste genügt. Allerdings werden nicht alle Merkmale umgewandelt; so ist es nicht sinnvoll, im Internet eine fixe Schriftgrösse festzulegen.

Arbeiten mit Browser: http://rentaviolin.wordpress.com/webbrowser/

Alternative App

Neben dem Browser gibt es einen alternativen WordPress-Zugang für Smart Phone oder Tablet, das WordPress App. Ein App muss zuerst heruntergeladen werden (download).

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Über petervollenweider

Winterthurer der 68er Generation. Kurs: "Eine eigene Homepage mit WordPress"
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4 Antworten zu Der Browser als unser Tor zur Welt

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