Blogs

Blogs und eine eigene Homepage — der Begriff “Homepage” steht umgangsprachlich für eine ganze Website.
Peter

WordPress für Blogs

Um Webseiten zu verfassen, brauchen wir eine moderne Websoftware. Mit WordPress können Sie bloggen und/oder eine eigene Homepage erstellen. Folgende Elemente sind unterstützt:

  • Artikel und Seiten: die Artikel werden in der chronologischen Reihenfolge veröffentlicht, die Seiten hingegen sind oben im Seitenkopf verlinkt;
  • Kommentare (Feedback durch Leser),
  • freie Suche (Site Search),
  • Mediathek zum Hochladen von pdf-Dokumenten, Bildern usw.

Ein Blog kann vielseitig eingesetzt werden, auch als persönliche Website, als Tagebuch, als Reisebericht oder für einen kleinen Verein. Wenn Sie einen Artikel/Beitrag (noch) nicht veröffentlichen wollen, dann können Sie diesen als „Entwurf“ abspeichern, sodass noch nichts nach aussen geht. Soviel vorerst einmal zum Datenschutz. Es gibt immer wieder Kursteilnehmer, die nichts veröffentlichen, sondern nur üben möchten — ein Blog quasi im persönlichen Sandkasten. Allerdings sind wir uns bewusst, dass ein richtiger Blog meist öffentlich einsehbar ist.

WordPress ist für Blogs sehr verbreitet und durch eine ganz einfache Benutzerschnittstelle charakterisiert, sowohl für Leser als auch Autoren. Das Dashboard ist die Kommando- und Schaltzentrale für die Betreiber eines Blogs: „Eine sehr nützliche Funktion des WordPress-Editors befindet sich rechts oberhalb der Kommandoleiste von WordPress: Dort können Sie zwischen der HTML-Ansicht und der visuellen Ansicht hin- und herwechseln“
Die visuelle Ansicht wird auch als WYSIWYG bezeichnet.

Der Werkzeugkasten von WordPress (visuelle Ansicht)

WYSIWYG: What You See Is What You Get

Die Knöpfe. Sie sehen z.B. die Knöpfe für Aufzählungen, Link einfügen oder Bild/Datei hochladen/einfügen. Absatz-Format: es wird empfohlen, den Text mittels Titel, Zwischentitel und Listen zu strukturieren. Für Zwischentitel ist am besten das Format „Überschrift 2“ zu verwenden — wie die drei Zwischentitel in diesem Beitrag. Der Einsatz von Tabellen hingegen ist eher veraltet (allerdings können Tabellen mit copy&paste importiert werden). Ein spezieller Knopf beim Editor dient zum Einfügen des Weiterlesen-Tag, welches das Ende des Abstracts eines Artikels markiert (More Tag, oben gelb gekennzeichnet).

Beitrag: Computerkurs 2016

Sonderveranstaltung_Herbst_2015

Mediathek

Datei hinzufügen

Mediathek

Mediathek: unter „Datei hinzufügen“ können Sie, wie der Name sagt, ein neues pdf-Dokument zu Ihrer Mediathek hinzufügen. Die Mediathek (engl. Media) kann neben pdf-Dokumenten auch Bilder usw. enthalten. Die Dokumente in der Mediathek werden auch Assets, Anhänge oder Medien genannt, z.B. eine Biografie oder ein anderes Buch. Für das Online Publishing müssen umfangreiche pdf-Dokumente komprimiert sein. Natürlich können die Bilder aus der Mediathek auch von den Seiten eingebettet werden, z.B. die Abbildungen in diesem Artikel. Dabei kann die Bildgrösse verändert werden.

BoundingBox

Grösse ändern mit BoundingBox (Griff rechts unten)

Befindet sich hingegen ein pdf-Dokument in der Mediathek, dann kann das pdf im Text verlinkt werden. Auch das Einbetten eines Youtube-Videos ist möglich, wobei sich das Video aber nicht in der Mediathek, sondern auf dem Youtube-Server befindet.

Eine eigene Homepage zum selber ausprobieren: wordpress.com – bietet Ihnen den kompletten Werkzeugkasten von WordPress in der visuellen Ansicht; Sie können sofort loslegen… Zwar bietet WordPress nicht den gesamten Funktionsumfang eines Content Management Systems, aber für eine private Website reicht es locker. Das Benutzer-Interface ist wirklich sehr einfach; probieren Sie!

Beitrag: Was ist ein guter Blog?

Meine private Homepage: konventionell oder mit WordPress

Ein kurzer Vergleich:

  • Wenn man eine private Hompage konventionell mit Hypertext und Style Sheets erstellt, muss man sich um jedes Detail des Designs kümmern: Seiteneinteilung, Seitenkopf, Fonts und Farben usw. Mit WordPress können wir uns besser auf den Inhalt konzentrieren. Ein einfaches zweispaltiges Design mit diskreten Farbtönen nennt sich „Twenty Ten“ (das Gewand dieser Webseite). WordPress: Twenty Fourteen.
  • Der Import von html-Text funktioniert bei beiden Varianten. Während Variante I html-Kenntnisse zwingend voraussetzt, sind diese bei WordPress nicht unbedingt erforderlich, jedoch manchmal nützlich.
  • Bei der konventionellen Methode beschäftigen wir uns mit den Style Sheets, WordPress hingegen stellt uns diverse Design-Elemente (themes) und vorgefertigte „Widgets“ zur Verfügung.
  • Das Hochladen eines pdf-Dokuments oder eines ganzen Buchs und das Verlinken auf der eigenen Homepage sind in beiden Fällen problemlos möglich, sofern der Speicherplatz zur Verfügung steht.
  • Moderne Programme wie WordPress fördern die Interaktion zwischen Autor und Leser, unter anderem indem der Leser einen Kommentar abgeben und publizieren kann (soziale Medien). Bei Variante I wird der Leserin meist ein Mail-Formular angeboten.

Im Quervergleich: Hypertext und Retro Look (veraltet)

Peter Vollenweider

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Über petervollenweider

Winterthurer der 68er Generation. Kurs: "Eine eigene Homepage mit WordPress"
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13 Antworten zu Blogs

  1. Mr WordPress schreibt:

    Das Buch in der Mediathek:
    unter „Datei hinzufügen“ können Sie, wie der Name sagt, ein neues pdf-Dokument zu Ihrer Mediathek hinzufügen. Die Mediathek kann neben pdf-Dokumenten auch Bilder usw. enthalten.
    Beispiel für ein grosses pdf-Dokument – eine Einführung.

  2. pvollenweider2012 schreibt:

    Eine eigene Homepage:
    das kostenlose WordPress Hosting eignet sich dazu, eine eigene private Homepage zu erstellen. Zwar bietet WordPress nicht den gesamten Funktionsumfang eines Content Management Systems, aber für meine private Homepage sollte es reichen…

    • petervollenweider schreibt:

      Layout „Twenty Ten“:

      • Ein einfaches zweispaltiges Design mit diskreten Farbtönen (grau, blau).
      • Der Seitenkopf zeigt ein breites Bild Ihrer Wahl (z.B. Waldboden), mit fester Breite.
      • Normalschrift mit Serifen, sowie Sans-Serif für die Titel und Ueberschriften.
      • Twenty Ten ist das Gewand meiner Website und ist auf die deutsche Sprache umgestellt worden; der Begriff „Home“ wird mit „Startseite“ übersetzt.
      • Widget „Letzte Kommentare“ in die rechte Spalte hinzugefügt (mittels drag&drop).
      • Die Navigation für die fixen Seiten wie z.B. „Impressum“ erscheint oben im Seitenkopf, neben dem Home-Link (weiss auf schwarz).
  3. David schreibt:

    Es gibt neben den gratis Themes auch kommerzielle, die jedoch nicht viel kosten müssen, aber einen tollen Eindruck machen. Selber (www.dorsum.org) habe ich das Sahifa Theme für $45 verwendet. LG David

  4. petervollenweider schreibt:

    Accessibility: grundsätzlich ist das Design geräteunabhängig. Der Text kann jederzeit beliebig vergrössert werden, was natürlich auch bei Mobiles und Tablets gilt — mit oder ohne Mobile Apps. Responsive Design: die Hauptnavigation der Seiten wird bei Smart Phones und Tablets entsprechend optimiert. Siehe https://schreib1buch.com/impressum/subpage/glossar/filesystem/

  5. pvollenweider2012 schreibt:

    Zum Unterschied zwischen Artikel (posts) und Seiten:
    „Unlike posts, which are displayed on your blog’s front page in the order they’re published, pages are better suited for more timeless content that you want to be easily accessible, like your About or Contact information.“

  6. pvollenweider2012 schreibt:

    Gravatar: siehe Passfoto.
    Ein Gravatar ist ein global verfügbarer Avatar (Globally Recognized Avatar), welcher mit der E-Mail-Adresse des Benutzers verknüpft ist. Verschiedene Seiten bieten den Nutzern an, Avatare auf ihre Server zu laden und mit ihren E-Mail-Adressen zu verknüpfen. So kann ein Benutzer des Internets in jedem Blog oder anderen System seinen globalen Avatar hinterlassen, ohne sich extra bei jedem Blog zu registrieren und dann ein Bild hochzuladen. (aus Wikipedia)

    Die Fotos sind immer quadratisch und nicht hochauflösend.
    http://de.gravatar.com/petervollenweider

  7. hfrick47 schreibt:

    Kennen Sie Vor-/Nachteile vom Webhosting auf WordPress gegenüber anderen kommerziellen Anbietern (z.B. https://www.webgo.de/cms/pro/)? Ich möchte jetzt, nach dem Kursbesuch bei Ihnen, mit meinem Blog von Beginn weg mit dem richtigen „Unterbau“ starten. Die angekündigte Werbung auf xy.wordpress.com nervt mich, auch kann ich im Gratisangebot keine Plug-Ins installieren. Ich überlege mir ein Upgrade auf xy.com oder xy.ch, bin aber noch unschlüssig wegen dem Hoster. Können Sie mir helfen?
    Danke Hannes Frick

    • petervollenweider schreibt:

      ich kenne die Vor- und Nachteile der kommerziellen Anbieter leider nicht im Detail. Aber Leute an der Uni haben mit folgenden Schweizer Providern gute Erfahrungen gemacht und empfehlen: Hostpoint, Rapperswil-Jona; sowie Cyon Basel.

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